Meine Wunschliste

Dienstag, 24. November 2020

Ein verschneites Weihnachtsfest in Cornwall

 


Autor: Jane Linfoot
Seitenzahl: 464
Preis: 11,00 Euro
ISBN: 978-3-7499-0009-1

Inhalt: 

Ein Dezember den man nie vergisst!

Weihnachten auf einem Schloss in Cornwall! Ivy ist begeistert, als sie gebeten wird, das Schloss bis zu den Weihnachtsfeiertagen instagramtauglich gemütlich zu dekorieren und in Szene zu setzen. Als Ivy dort ankommt, muss sie allerdings feststellen, dass noch viel Arbeit vor ihr liegt. Das Gebäude ist alles andere als weihnachtlich geschmückt, und Bill, der Hausherr, nicht sonderlich erpicht darauf, dies zu ändern. Zu allem Überfluss kennt Ivy ihn. Seit sie Bill vor einigen Jahren im Skiurlaub begegnet ist, kann sie ihn nicht vergessen- und jetzt sollen sie die Weihnachtsfeiertage miteinander verbringen. 

Meine Meinung:

Mein erstes Weihnachtsbuch und leider hat es mir überhaupt nicht gefallen. Vielleicht habe ich zu viel erwartet, doch Ivy und Bill konnten mich leider nicht so von sich überzeugen. 

In dieser Geschichte geht es um Ivy, die für eine Freundin und ihre Familie ein Schloss weihnachtlich Dekorieren soll. Als Ivy bei dem Schloss ankommt stellt sie fest, dass es sich nicht um das Traumschloss handelt, welches sie erwartet hatte. Das Schloss wird überwiegend für Jungesellenenabschiede genutzt und sieht dementsprechend eher trostlos und praktikabel aus. Zusammen mit Bill, dem Hausherrn und ein bekannter von früher, versucht sie das Schloss Weihnachtlich herzurichten.

Ivy war für mich eine der anstrengendsten Protagonisten, über die ich je gelesen habe. Nach einem Unfall vor ca. einem Jahr hat sie viele kleine Traumata und eine Narbe die sie versucht immer mit einer Mütze zu verstecken. Die Autorin hat versucht sie mit viel Selbstbewusstsein auszustatten, was allerdings nicht sehr überzeugend wirkt, wenn sie in gefühlt jedem zweiten Satz schlecht über sich selber redet, ihren Körper zu unförmig und ihr Gesicht zu hässlich findet. Außerdem wirkte Ivy häufig wie ein Pubertärer Teenager der, sobald Bill im Raum betrat nur noch daran denken konnte wie Sexy dieser Mann ist. Gleichzeitig war sie aber auch ständig von ihm genervt und traut ihm so gut wie gar nichts zu. 

Bill dagegen wirkt sehr verschlossen und man liest oft, dass er grummelig drein schaut und auch so eher wenig begeistert davon ist Weihnachten mit den Schlossmietern zu verbringen. 
Dennoch ist Bill mir am sympathischsten, da ich das Gefühl habe das Ivy sehr viele Aussagen nicht versteht und oft einfach ziemlich schwer von begriff ist.

Weiter hat mich an den beiden gestört, dass sie erst sehr spät im Buch ehrlich miteinander geredet haben und vor allem Ivy erst sehr spät ehrlich mit sich und Bill war. Die Chemie zwischen den beiden habe ich leider überhaupt nicht gesehen und auch bis zum Schluss nicht finden können.

Auch die anderen Charaktere waren mir nicht wirklich sympathisch, außerdem waren es einfach zu viele verschiedene Personen von denen einige sogar fast denselben Namen getragen haben. Ich hab dadurch wirklich lange gebraucht um zu wissen, wer jetzt eigentlich wer ist. 

Weiter habe ich mich echt oft zwingen müssen das Buch nicht abzubrechen, da die Autoren viele Rollenklischees in die Geschichte eingebaut hat und auch sonst Homophobe und Sexistische Sätze gefallen sind. Ein kleines Beispiel zur Verdeutlichung: Bill sagt er könnte mit Deko für Weihnachten nichts anfangen, da er ja nicht schwul ist. So eine Aussage geht gar nicht und seit wann hat Weihnachtsdekoration was mit der Sexuellen Orientierung zu tun?

Fazit:

Die Idee des Buches fand ich wirklich spannend, die Umsetzung konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Mit weniger Charakteren und einer zügigeren Story wäre das Buch wesentlich besser gewesen. 

⭐️ / ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dienstag, 3. November 2020

Lesemonat Oktober

 Huhu ihr lieben, 

und schon ist der Oktober wieder vorbei. Ich liebe den Oktober. Für mich ist das auch irgendwie der einzige Monat, in dem ich den Herbst so richtig genieße. Im September ist es oft noch zu warm und der Herbst beginnt da erst und dann im November fängt für mich gefühlsmäßig schon die Weihnachtszeit an. Also genieße ich normalerweise den Oktober so gut ich kann, bestaune die fallenden Blätter, laufe durch Laub Haufen und genieße die Abende mit einer Tasse Tee auf dem Sofa. Doch diesen Oktober konnte ich das alles gar nicht wirklich genießen und auch zum Lesen bin ich so gut wie gar nicht gekommen. In der Schule standen viele Klausuren und Referate an, für die gelernt werden musste. Und doch habe ich es geschafft zwei Bücher zu lesen, yay! 

1. When we fall - Anne Pätzold


Viel möchte ich zu dem Buch gar nicht sagen, nur das es mir wieder ganz gut gefallen hat und ich dem Buch meine neu entdeckte liebe zu K-Pop zu verdanken habe. Ich mein wie konnte ich so lange denken, das K-Pop schlecht ist?! Wer noch mehr über meine Meinung zu dem Buch wissen möchte, kann gerne mal bei meiner Rezension vorbeischauen.

⭐️⭐️⭐️⭐️ / ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️



Ruth Bader Ginsburg kämpfte als Richterin am Supreme-Court unter anderem für Frauen rechte, Gleichberechtigung und die Ehe für alle ein. 
Ich gebe zu, als ich gehört habe, dass sie gestorben ist, war ich schon traurig, weil ich wusste, wofür sie stand, aber was sie alles erreicht hat und wie sehr sie dafür gekämpft hatte, wusste ich nicht. Daher habe ich mich riesig gefreut, als das Bloggerportal mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Das Buch beginnt mit einem kleinen Einblick in ihr Leben und man erfährt wie sie zum Supreme-Court gekommen ist. Danach folgen die 300 Statements, die alle wirklich sehr inspirierend sind und einen zum Nachdenken anregen. 
Eine ausführlichere Rezension könnt ihr auf meinem Instagram Profil nachlesen.
 
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ / ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Insgesamt sind das 719 Seiten, plus die Seiten aus den zwei Büchern, die ich leider nicht beenden konnte. Zu den erzähle ich aber im nächsten Lesemonat näheres. 
Was und wie viel habt ihr denn im Oktober gelesen?

Sonntag, 11. Oktober 2020

When we fall

 


Autor: Anne Pätzold
Verlag: LYX Verlag
Seitenzahl: 464
Preis: 12,90 Euro
ISBN: 978-3-7363-1305-7

Inhalt: 

Was, wenn wir uns fallen lassen?

Nachdem ein Foto von ihnen im Internet aufgetaucht ist, müssen Ella und Jae-yong einsehen, dass sie nicht zusammen sein können-egal, wie sehr sie es sich auch wünschen. Ella ist eine normale Studentin aus Chicago. Jae-yong ein K-Pop-Star, der Millionen von Fans hat und dessen Management es ihm verbietet, eine Beziehung zu führen. Tief in ihrem Herzen weiß Ella, dass es richtig war, Jae-yong gehen zu lassen. Schließlich hätte sie niemals gewollt, dass er für sie seine Musikkarriere aufgibt. Und doch kann sie ihn einfach nicht vergessen...

Meine Meinung:

Vor ein paar Monaten habe ich den ersten Band „Wehen we dream“ gelesen und hab mich sehr auf den Folgeband „When we fall“ gefreut, daher weiße ich hier einmal darauf hin, dass man vorher den ersten Band gelesen haben sollte und hier auch gespoilert wird.

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut, es ist sehr simple, aber grade die Farben und in die schlichte Weiße Schrift machen es besonders.

Die Story beginnt dort, wo der erste Band aufgehört hat. Ella versucht ihr Leben, ohne Jae-yong weiter zu leben, doch Reporter und der Streit mit ihren Geschwistern erschweren ihren Heilungsprozess. Pätzold schafft es einen wieder sofort in die Geschichte zu ziehen und hält einen fest, bis man jede Seite gelesen und das Buch beendet hat. Auch schafft sie es die vielen Emotionen verständlich und klar rüberzubringen, so das man zusammen mit Ella leidet oder lacht. Grade zu Beginn und ende der Geschichte sind die Emotionen so überwältigend gewesen, dass ich an manchen stellen kurz pausieren musste.

Die Geschichte folgt wieder Ellas Sicht, doch im Epilog bekommt auch Jae-yong endlich mal die Chance uns seine Sicht der Dinge zu erzählen und der Leser erfährt wie stressig und kompliziert sein Leben wirklich ist. Ich hoffe wirklich, dass es im Folge band mehr Kapitel aus Jae-Yongs Sichtweise geben wird.

Die Story an sich ist dem ersten Band nicht unähnlich. Die erste Zeit herrscht Funkstille zwischen den beiden, danach nähern sie sich wieder an und gegen Ende verläuft es sich wieder. Und dennoch hat es wieder sehr viel Spaß gemacht der Liebesgeschichte der beiden zu folgen, auch wenn sich die Geschichte in der Mitte etwas zieht und man nur darauf wartet das etwas passiert. 

Ella und Jae-yong sind unglaublich niedlich im Umgang miteinander und bei vielen Konversationen, der beiden, musste ich, die Augen verdrehen, weil sie so seltsam waren und nie in echt stattfinden würden. Außerdem hatte ich das Gefühl, die beiden hängen auf einer bestimmten Ebene ihrer Beziehung fest. Sie wurde für meinen Geschmack nicht tiefer und viel mehr als im ersten Band ist zwischen den beiden auch nicht passiert. 

Genauso wie im ersten Teil hat mir besonders die Dynamik und die liebe zwischen Ella und ihren Schwestern gefallen. Grade Mel ist mir ans Herz gewachsen und ich hätte ihr so gerne einfach mal eine Auszeit verordnet.

Fazit:

Ein wirklich süßer New Adult Roman um Ella und Jae-Yong, der einen mitzieht und an vielen stellen schmunzeln lässt. Mir gefällt besonders, der Einblick in die Welt eines K-Pop-Stars und die vielen Erwähnungen von verschiedenen Serien, Filmen und Büchern. 

⭐️⭐️⭐️⭐️ / ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️